Elli Unruh liest aus ihrem Roman „Fische im Trüben“

Elli Unruhs erster Roman wurde 2026 gleich für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Elli Unruh wurde 1987 in Georgijewka (Kasachstan) geboren und arbeitet im Deutschen Literaturarchiv Marbach als Bibliothekarin. Ihr Roman erzählt vom rauen Leben einer kleinen mennonitischen Gemeinde in Kasachstan. Einst von Katharina der Großen ins Zarenreich geholt, um landwirtschaftliche Kolonien zu gründen, lebt die Gemeinschaft in einer Landschaft von herber Schönheit

Aus der Begründung der Jury:

Gehen oder bleiben, sprechen oder so lange schweigen, bis keine Zeit für einen Abschied bleibt? Elli Unruh erzählt klug, ergreifend und ohne jede Romantik von einer besonderen Kultur und findet dafür eine unerhörte Sprache, die alles zusammenfügt, was der Roman vor unseren Augen ausbreitet. Damit erschließt sie uns eine Welt, die fremd und mittlerweile versunken ist. Im Roman leuchtet sie in einer lebenssatten Frische, die ihresgleichen sucht.

Am 11. Juni 2026 kommt Elli Unruh zu uns in den Friedrich.

Schnellzugriff